Interview mit den Geschäftsführern Günter Bauer und Dieter Kohlhas

Sehr geehrter Herr Bauer, lassen Sie uns folgendes Szenario annehmen: Ich bin Architekt, habe gerade einen großen Auftrag mit großen Ideen bekommen und suche den richtigen Partner für die Umsetzung. Warum sollte ich zu BAUER innovativ kommen?

Bauer: Die Gründe könnte ich Ihnen natürlich sehr ausführlich erläutern, aber es geht auch kurz: Weil Sie völlig beruhigt sein können, dass Ihre Planungen und Ideen realisiert werden. Sie erhalten hervorragende Leistung, Terminsicherheit und absolute Verlässlichkeit in jeder Hinsicht.

Dafür stehe ich persönlich gerade – nicht umsonst ist es wirklich so, dass die Architekten, Bauplaner und Unternehmen, die einmal mit uns zusammen gearbeitet haben, auch bei neuen Projekten immer an uns denken und weiter empfehlen.

Wer also Bauer innovativ kennt, wird Sie auch beim nächsten Job verpflichten?

Kohlhas: Zumindest werden wir um ein Angebot gebeten; wobei ich häufig bereits vorher zum Beispiel von den Architekten kontaktiert werde. Da geht es dann um die grundsätzliche technische Machbarkeit eines Projekts, um die Projektabwicklung, um preisliche Fragen, um Materialfragen und und und.

Viele Fragen, die Sie alle fundiert beantworten können?

Bauer: Freilich nicht ich alleine bzw. mit meinem Geschäftsführer-Kollegen Herrn Kohlhas zusammen, aber BAUER innovativ verfügt über ein höchst kompetentes Team und sehr erfahrene Spitzen-Leute in allen Bereichen der Objektbetreuung, so dass Auftraggeber und Endkunde sicher sein können, dass das Projekt top-professionell abgewickelt wird.

Kohlhas: Wenn Sie ein Objekt an mehrere Dienstleister vergeben, haben Sie immer Reibungsverluste und häufig Spezialisten, die keine Ahnung davon haben, was der andere macht. Das ist bei BAUER innovativ anders: Unsere Mitarbeiter haben im Laufe der Jahre nicht nur ihr jeweiliges Spezial-Knowhow perfektioniert, sondern auch aufgrund des bei uns immer wieder praktizierten, breit gefächerten Personaleinsatzes durch alle Abteilungen und Aufgaben sehr viel und ganz praktisch über sogenannte Nachbar-Disziplinen erfahren.

Und die jungen Mitarbeiter?

Bauer: Die werden bei uns sehr gefördert. Was kann denn einem jungen Mann oder einer jungen Frau besseres passieren, als dass sie in ihrer Arbeit nicht nur gefordert werden, sondern auch von eigenen Spitzenleuten in ihrem Fach lernen.

Ein Prinzip unserer Unternehmensphilosophie ist seit jeher, dass wir sehr vertrauensvoll und loyal miteinander umgehen – was übrigens untereinander als auch im Verhältnis zu unseren Auftraggebern und Partnern gilt. Oder um es prägnant zu beschreiben: „Wir arbeiten stets daran, dass unsere Beziehungen lebenslänglich sind.“

Herr Bauer, zwei Menschen nehmen in Ihrem Unternehmen eine besondere Rolle ein. Ihre Frau…

Bauer: … die als „Chefin in Ruhestand“ unseres früheren Einrichtungshauses MÖBEL BAUER natürlich generell die Materie „Einrichtung“ aus dem FF kennt, mir eine große Unterstützung ist und daneben mich immer wieder daran erinnert, dass es auch Freizeit gibt….

… und Ihr Partner in der Geschäftsführung, Herr Kohlhas?

Bauer: Er verantwortet den operativen Bereich unseres Geschäfts. Er ist übrigens das beste Beispiel für Unternehmensphilosophie, weil er jahrelang bei uns arbeitete, sein Können und seinen Einsatz immer unter Beweis stellte – und so genau der richtige Mann war, den ich mir in die Geschäftsführung holte.

Hat dann ein Günter Bauer noch etwas zu tun?

Bauer: Ja freilich. Genügend. Zum Beispiel erfordern gerade die juristischen und vertraglichen Fragen, dass man sich intensiv damit befasst und angesichts der fortwährenden Änderungen auch immer auf dem Laufenden bleibt. Das kostet viel Zeit – ist aber so elementar, um in Ruhe die eine oder andere Herausforderung zu lösen.

Außerdem bin ich immer wieder als „Springer“ im Einsatz. Weil ich von meinem ganzen Werdegang und meiner Stellung her logischerweise einer der Wenigen bin, der sich in allen Bereichen mehr oder weniger auskennt, muss ich als flexibles Einsatzkommando da sein, wenn irgendwo Lücken oder Probleme entstehen. Die gilt es zu lösen.

„Zu lösen“ ist ein Verb, das Sie gerne verwenden.

Bauer: Weil es genau das ist, was BAUER innovativ ausmacht. Es ist nicht nur mein persönliches Steckenpferd, sondern der Anspruch des gesamten Teams, ein Projekt top abzuwickeln. Das birgt natürlich meist besondere Anforderungen, weil jedes Projekt und jedes Objekt gewissermaßen eine 0-Serie ist, was heißt: So haben wir es noch nie gemacht.

Schließlich gehören namhafte Architekten zu unserem Kundenkreis und die lassen sich immer wieder eine neue Herausforderung auf zuweilen uns allen unbekanntem Terrain einfallen.

Und scheitern Sie auch an einem Projekt?

Bauer: Lassen Sie es mich so beschreiben: Wenn Sie im übertragenen Sinne bei uns einen Flug zum Mars bestellen, dann mag es sein, dass Sie Umwege in Kauf nehmen müssen und das Raumschiff nicht ganz so aussieht, wie Sie sich das ursprünglich dachten – aber wir bringen Sie zum Mars. Es ist unsere Spezialität, nicht festgefahren zu sein, immer wieder neu anzufangen und immer wieder die Lösung zu finden.

Weshalb es auch BAUER innovativ heißt?

Bauer: Tatsächlich passt es und war bzw. ist auch der Hintergrund. Aber es gab auch noch –ehrlich gesagt – einen ganz banalen Grund. Möbel BAUER war durch das Einrichtungshaus ein Begriff in der Region. Mit der Schließung dieser Geschäftssparte vor rund fünf Jahren mussten wir natürlich für die Schreinerei und die Objektbetreuung einen anderen Namen finden. Ich mag ihn und die Leute können sich damit identifizieren.

Herr Kohlhas, BAUER innovativ bietet eine erstaunliche Leistungsvielfalt an.

Kohlhas: Die einerseits entlang der Kundenansprüche und der Marktentwicklung organisch gewachsen ist, andererseits aber auch der Überzeugung entspricht, dem Kunden in unserem Bereich einen qualitativ hochwertigen Full-Service anzubieten. Das bedeutet für ihn Sicherheit in zweierlei Hinsicht: a) weil ihm ein umfassendes Portfolio zur Verfügung steht und ihn b) ein Partner bedient, der aufgrund seiner Struktur und differenzierten Markttätigkeit auch dann solvent bleibt, wenn es einer Branche einmal schlechter gehen sollte.

Bauer: Das ist tatsächlich ein großes Argument, wie die Erfahrung zeigt, wo in Krisenzeiten mittelständische Unternehmen zugrunde gingen, weil sie auf eine Branchen-„Monokultur“ gesetzt hatten.

Bringt diese Vielfalt aber nicht höhere Kosten?

Bauer: Im Gegenteil. Sie erlaubt uns vielmehr, u. a. hochwertige Maschinen anzuschaffen, die wir für die unterschiedlichsten Bereiche einsetzen und voll auslasten können. Unsere Kunden wissen, dass bei uns Profis mit Profimaschinen und Profimaterial arbeiten.

Sehr geehrte Herren, vielen Dank für das Interview. Darf ich sie bitten, abschließend noch zu drei Begriffen je einen Satz zu sagen.

Leidenschaft?

… fühlen wir, wenn wir ein tolles Projekt erfolgreich abwickeln.

Sorgfalt?

Gehört dazu, sonst funktioniert es nicht.

Wissen?

Daran permanent zu arbeiten, ist sehr wichtig – und nur den Dummen stört Kritik

c/o 2011 Das Interview führte der Münchner Fachjournalist Bernhard Krebs